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Kurt Hiller und der literarische Aktivismus

Zur Geistesgeschichte des politischen Dichters im frühen 20. Jahrhundert

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Juliane Habereder

Der Aktivismus, wie ihn Kurt Hiller vertrat, wird in seiner programmatischen Gesamtheit und historischen Authentizität wissenschaftlich fassbar gemacht. Seine Geschichte beginnt im Berliner «Neuen Club», erreicht in den Kriegsjahren um 1916 den Höhepunkt und endet mit der Institution der «Räte der geistigen Arbeiter». Der Aktivismus setzt an philosophischen Strömungen an und weist in seiner wirkungsgeschichtlichen Perspektive einen utopischen Charakter nach. Die vorliegende Untersuchung stellt den Zusammenhang her zwischen den Gedanken des Kreises um Kurt Hiller und den Theoriebildungen Leonhard Nelsons und Gustav Wynekens, beide führende Persönlichkeiten der Jugendbewegung. Ein zentraler Punkt der Untersuchung ist die Wertproblematik jener Intellektuellen.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Ziel-Jahrbücher als Ausdruck der «politischen» Bewegung des Aktivismus-Voluntarismus und Rechtsphilosophie- Utopie von den «Aristoi» und vom «Paradies» - Der politische Dichter des Expressionismus.