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Epochengeschichtliche Aspekte in der Lyrik Karl Krolows

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Es ist der Neuen Epochenforschung, die sich seit den fünfziger Jahren konstituiert hat, in bezug auf einige Zeiten bereits gelungen, in ganz verschiedenartigen Lebensbereichen, so in heterogenen Wissenschaften, in der Sozialgeschichte, in der Geschichte der Leibesübungen und des Tanzes, auch in der Literaturgeschichte, gleiche epochale Strukturen nachzuweisen. Innerhalb der Literaturgeschichte selbst wurde mit Hilfe der Komponentenanalyse der Nachweis möglich, dass formal und inhaltlich so extrem verschiedene Dichtungen aus einer gleichen epochalen Welterfahrung hervorgingen. Die vorliegende Untersuchung versteht sich als Beitrag zur Neuen Epochenforschung. Sie setzt sich das Ziel, Krolows Lyrik durch die Herstellung von Bezügen auf epochale Strukturen zu erhellen und umgekehrt diese Strukturen aus den bei Krolow gewinnbaren Einsichten weiter zu verdeutlichen. Die Analysen werden mit Hilfe der Komponentenanalyse durchgeführt.
Aus dem Inhalt: Die Neue Epochenforschung und die Lyrik Karl Krolows - Krolow und die «Naturlyrik» - Krolow und die «Stunde Null» - Krolow und das Problem der Sprache.