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Der Kalte Krieg in der deutschen Literaturkritik

Der Fall Martin Walser

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Alexander Mathäs

Die vorliegende Arbeit demonstriert am Beispiel eines in beiden ehemaligen deutschen Staaten anerkannten Autors, daß die Infragestellung gängiger Interpretationspraktiken und ihrer ideologischen Voraussetzungen längst überfällig ist und in letzter Konsequenz zu einer Umwertung eingefahrener ästhetischer Denk- und Verfahrensweisen führen muß. Kein westdeutscher Schriftsteller eignet sich hierfür besser als «der deutschen Literaturkritik liebstes Sorgenkind»: Martin Walser.