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Zolas «Foi nouvelle»

Zum faschistischen Syndrom in der Literatur des Fin de Siècle

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Ausgangspunkt der Untersuchung bildet die Hypothese einer ideologischen Verwandtschaft zwischen Zolas utopischen Konzepten und dem Faschismus. Ausgehend von «Paris» wird die Entwicklung des sozialpolitischen Denkens des Autors von den Rougon-Macquart bis zu seinem Spätwerk dargestellt, wobei besonders seine Haltung dem Sozialismus und dem «Geschlechterkampf» gegenüber herausgearbeitet wird. Abschliessend werden die vom späten Zola propagierten Lösungsstrategien zu denen des Faschismus in Bezug gesetzt.
Aus dem Inhalt: Hassliebe gegen den Körper - Macht, Führer und neue Religionen - Zolas neue Sittlichkeit: «virilité» und fruchtbare Frau - Paranoia des Ich - Der totale Mann - Natur, Leben, Geschichte.