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Die Lyrik in der «Gartenlaube» 1853-1903

Untersuchungen zu Thematik, Form und Funktion

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Anne-Susanne Rischke

Die über 900 Gedichte, die zwischen 1853 und 1903 in der «Gartenlaube», der auflagenstärksten Zeitschrift des 19. Jahrhunderts, erschienen sind, gelten heute, literaturwissenschaftlich betrachtet, als triviale Lyrik. Es lässt sich jedoch in der Gartenlaubenlyrik eine Reihe von thematischen Schwerpunkten feststellen, die nicht nur die Verknüpfung von Poesie und aktuellem Zeitinteresse, sondern darüberhinaus bestimmte didaktische Absichten in bezug auf die Meinungsbildung und Lebenshaltung des zeitgenössischen Lesers belegen. In diesem Sinne wird anhand einer repräsentativen Auswahl von Beispielen der Versuch unternommen, dieser Lyrik bei allen ihr teilweise anhaftenden Merkmalen der Verflachung und Trivialisierung gerecht zu werden.
Aus dem Inhalt: U.a. Das lyrische Gedicht im Umfeld Zeitschrift - Die Kriegslyrik von 1870/71 - Symbiose von weltanschaulicher und nationalpolitischer Thematik - «Friedhofslyrik» und Kindertotenlieder - Ländliche Idylle und «fröhliche Armut» - Gedichtanhang.