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Unvollendete Trauerarbeit in der DDR-Literatur

Ein Studium der Vergangenheitsbewältigung

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Ingrid Dinter

Vergangenheitsbewältigung erfordert Trauer und fortwährende Erinnerung. Seit den sechziger Jahren beschäftigen sich DDR-Schriftsteller intensiv mit diesem Thema, obwohl die nunmehr ehemalige DDR-Regierung jede Verantwortung für die Naziverbrechen ablehnte. Die gegenwärtige Studie analysiert bekannte und vielgelesene Werke von Anna Seghers, Dieter Noll, Franz Fühmann und Christa Wolf von einer psychologischen und auf den Leser hin orientierten Persepktive. Den hier genannten Schriftstellern ist es nur teilweise gelungen, ihre Texte wider den Hang zur Opfermentalität zu gestalten. Die Unzulänglichkeit ihrer Behandlung des Themas wird diskutiert.