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Studien zur allegorischen Bildlichkeit in den Parabolae Bernhards von Clairvaux

Mit der Erstedition einer mittelniederdeutschen Übersetzung der Parabolae «Vom geistlichen Streit» und «Vom Streit der vier Töchter Gottes»

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Waltraud Timmermann

Die Bernhard von Clairvaux zugeschriebenen Parabolae sind von der Forschung wenig beachtet worden. Unter Berücksichtigung ihrer exegetischen Voraussetzungen und ihrer intendierten Wirkungen werden sie hier analysiert. Bei der Untersuchung der Bildlichkeitsfunktionen stehen grössere Komplexe, wie der Tugend-Laster- Kampf, die «Civitas Dei»-Vorstellung, der Streit der Töchter Gottes u.a., im Mittelpunkt. Die beigefügte Erstedition zweier mittelniederdeutscher Fassungen schliesst die Beschreibung und Geschichte einer Wolfenbütteler Handschrift ein.
Aus dem Inhalt: Rezeptionsästhetische Voraussetzungen - Zum Allegorie-Begriff - Gemeinsame kommunikative Aspekte der Parabolae - Bildlichkeitstraditionen der Parabolae (Tugend-Laster-Kampf, Sündenfall, Gleichnis vom verlorenen Sohn u.a.) - Die Bildstruktur in den Parabolae - Editionsteil.