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Metapher und Bewegung

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Jörg Villwock

Die traditionellen Orte detaillierter Reflexionen über Metaphorik sind die Rhetorik, die Poetik und die Topik. Daneben aber behauptet sich seit Platon und Aristoteles eine andere Untersuchungsrichtung, die, in der Hauptsache metaphysischen Intentionen folgend, das Metaphernproblem ebensowohl mit der Kategorienfrage wie mit der nach Dynamis und Energeia, endlich auch mit den Fragen nach der Wahrheit und nach dem Seinsmodus des Kontingenten in Verbindung bringt. Wider den Anschein der völligen Unbezüglichkeit dieser Thematisierungsansätze bemüht sich die vorliegende Arbeit um den Aufweis ihrer inneren Verflochtenheit, wobei sie durchgängig an der systematischen Aufgabe einer prinzipiellen Fundierung der Metaphorologie orientiert ist.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Metapher im Konstitutionszusammenhang von Aisthesis, Orexis und Nus - Mythologische Semantik - Die Metapher und die Bewegung des Wortes - Mythische Metaphorik - Die Metaphorik der Selbsterkenntnis - Die Metaphorik der ästhetischen Idee - Zur Logik der Metapher.