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Lou Andreas-Salomé: Feministin oder Antifeministin?

Eine Standortbestimmung zur wilhelminischen Frauenbewegung

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Caroline Kreide

Lou Andreas-Salomé hatte den Ruf einer Antifeministin unter ihren Zeitgenossen, insbesondere unter den Vertretern der bürgerlichen Frauenbewegung im wilhelminischen Deutschland. Die meisten modernen Feministen dagegen beanspruchen Lou Andreas-Salomé für entgegengesetzte, nämlich progressive Zwecke. Die Studie spürt dieser Ambiguität nach und wirft Licht auf das wirkliche Verhältnis zwischen Lou Andreas-Salomé und der bürgerlichen Frauenbewegung zwischen 1894-1933, indem sie sich auf komparatistische und soziohistorische Weise auf die Begriffe der Frau, Sexualität, Ehe und Mutterschaft konzentriert. Dabei werden in gleichem Maße grundlegende Ideen über Lou Andreas-Salomé als auch die wilhelminische Frauenbewegung aufgearbeitet, die die Voraussetzung einer realistischen Einschätzung beider sind.