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Schreiben im heutigen Deutschland

Die literarische Szene nach der Wende

Series:

Ursula Beitter

Der aus dem Loyola College Seminar in Berlin entstandene Band macht literaturwissenschaftliche Forscher mit deutschen Gegenwartsautoren und mit der literarischen Szene 6 Jahre nach der Wende vertraut. Das Buch bietet eine diverse Sammlung von Essais und Kurzgeschichten, sowie deren literaturwissenschaftliche Analyse seitens US-Germanisten. In den Beiträgen von Loest, Laabs, Klier, Dahn, Krawczyk und Tontic spiegelt sich die komplexe soziopolitische und literarische Gegenwartsproblematik des vereinigten Deutschlands. Die unterschiedlichen und oft kritischen Reaktionen auf die Vereinigung, die in den Beiträgen laut werden, verdeutlichen, daß es weder die Deutschen noch den Ostschriftsteller, noch ein Deutschland, gibt. Eine Beschreibung der nach dem Mauerfall in Berlin eingetretenen Änderungen, sowie eine literaturwissenschaftliche Stellungnahme zu Christa Wolfs Werk liefern den geschichtlich-literarischen Hintergrund zum Band.
Aus dem Inhalt: Ursula E. Beitter: Schreiben im heutigen Deutschland: Das Loyola Seminar - Uwe Haus: Deutsche und Deutschland im Wandel der Zeit - Gail Finney: The Berlin Wall: Six Years After - Romey Sabalius: Literatur bleibt! - Der «Fall» Christa Wolf - Stevan Tontic: Chiffrierte Erniedrigung eines Dichters - Daniela Dahn: Die ostdeutschen Schriftsteller nach der Vereinigung: Veränderte Schreibbedingungen, Erwartungen, Themen - Joochen Laabs: Verpfuschte Ankunft - Stephan Krawczyk: Das Bein Onkel Alfreds - Erich Loest: Bauchschüsse - Freya Klier: Die Frau zwischen Kombi und Kreißsaal - Freya Klier: Die DDR-Deutschen und die Fremden - Freya Klier: Der Wolf im Kunstpelz - Freya Klier: Vom Mangel und vom Zuviel - Rado Pribic: Die «Carpetbaggers» in den Neuen Bundesländern - Karl-Heinz J. Schoeps: Erlöst von der DDR - Erich Loest und die Wende.