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Schreiben im heutigen Deutschland

Fragen an die Vergangenheit

Series:

Ursula Beitter

Leitfäden des Bandes sind die Darstellungen der psychologischen Deformationsprozesse des Menschen in einem totalitären Staat, sowie die Suche nach Identität und Funktion in einer neuen Gesellschaftsstruktur. Die Beiträge von Schubert, Schädlich, de Bruyn, Loest und Krawczyk gewähren Einblicke in ein komplexes Zeitgeschehen, in dem das Verhältnis zwischen Individuum und Gesellschaft, Künstler und Staat, in Frage gestellt und neu definiert wird. Die Funktion des Schriftstellers in einem sich ändernden Staats- und Machtgefüge, sowie Fragen der Wiedervereinigungsproblematik werden von U.S. Germanisten anhand von Werken von Schubert, Maron, Delius und Heym literaturwissenschaftlich analysiert.
und einige andere Autoren und Autorinnen aus der DDR. Aus dem Inhalt: Ursula E. Beitter: Schreiben im heutigen Deutschland: Das Loyola Seminar - Thomas Brussig: Keine Gruppe 47, aber... - Günter de Bruyn: Über den Schriftsteller als Entdecker - John Erpenbeck: Aufschwung - Stephan Krawczyk: Sie haben mit nichts zu tun - Erich Loest: Damals V - Hans Joachim Schädlich: Die Sache mit B. - Helga Schubert: Ums Leben gebracht - Peter Oliver Arnds: Die Deutsche Wiedervereinigung und der Monolog in Die Birnen von Ribbeck von Friedrich Christian Delius - Heinz-Uwe Haus: Um-Schreibungen - Notate zur Sache - Arthur W. McCardle: Stefan Heym's Auf Sand gebaut: Wende and Wendehälse - Cornelius Partsch: Die Denunziation und das «konspirative Subjekt» in Helga Schuberts Judasfrauen - Damon Rarick: «Nichts bleibt ohne Folgen:» New Voices, New Myths by East German Writers after Reunification - Erlis Wickersham: The Aftermath of East-West Separation: Metaphorical Realities in Monika Maron's Animal triste - Dagmar Wienroeder-Skinner: Texte von Frauen über die Macht der Väter: Monika Maron - und einige andere Autoren und Autorinnen aus der DDR.