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Jack Kerouac: Spontaneous Prose

Ein Beitrag zur Theorie und Praxis der Textgestaltung von «On the Road» und «Visions of Cody»

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Bei der Behandlung der Literatur der Beat Generation durch Literaturkritik und -wissenschaft begegnet man ständig der These, dass sich die Texte Kerouacs (als typisch für diese Literatur) vornehmlich durch ihre strukturellen und sprachlichen Eigentümlichkeiten auszeichnen. Dabei wird unterstellt, dass Kerouac auf der Grundlage seiner «Essentials of Spontaneous Prose» die «Bibel der Beats» geschaffen habe. Die vorliegende Analyse zeigt jedoch, dass sich die Kritik bisher vornehmlich darauf beschränkte, die o.a. Thesen ungeprüft weiterzureichen und sich auf inhaltliche Aspekte zu konzentrieren. Die Studie füllt die sich zwischen dem Anspruch und den bisherigen Forschungsergeb- nissen auftuende Lücke, indem sie die bisher nicht vorgenommene Untersuchung der Texttheorie Kerouacs und eine darauf basierende Analyse der Textgestaltung bietet. Daraus ergeben sich vielfältige Hinweise auf die Bedeutung Kerouacs für die «post modern literature» in den USA.