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Zur experimentellen Chirurgie der Pankreastransplantation

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Wolfgang Meyer-Marcotty

Die Therapie des Diabetes mellitus ist aus verschiedenen Gründen unbefriedigend. Im Vordergrund stehen Gefässkomplikationen vornehmlich an Niere und Netzhaut des Auges. Nach allem, was wir wissen, ist das Auftreten dieser Komplikationen von der Güte der Stoffwechseleinstellung abhängig. Da die optimale Einstellung des insulinbedürftigen Diabetes mellitus mit herkömmlichen Mitteln in vielen Fällen nicht gelingt, ist nach neuen Therapiemöglichkeiten gesucht worden. Eine bietet sich in Form der Transplantation insulinproduzierenden Gewebes an. Mit Hilfe einer Pankreastransplantation gelingt es zwar bis zum Zeitpunkt der Abstossung den Blutzuckergehalt im Normalbereich zu halten. Inwieweit allerdings nach eventueller Überwindung der Immunbarriere die gefürchteten Gefässveränderungen hintangehalten oder gar gebessert werden können, muss weitere Forschung auf diesem Gebiet zeigen.
Aus dem Inhalt: Verpflanzung der ganzen Bauchspeicheldrüse - Verpflanzung eines Teiles der Bauchspeicheldrüse - Perfusion der Bauchspeicheldrüse - Zur Überprüfung von Vitalitätskriterien im Hinblick auf mögliche Organlagerung.