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Die bäuerliche Gesellschaft: zwischen Traditionalität und Modernität?

Zum Verständnis der Entwicklung traditionaler Gesellschaft mit Bezug auf die indianischen Landgemeinden Perus

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Hermann Dolzer

Die bäuerliche Gesellschaft ist in den letzten Jahren zunehmend in den Blick der Sozialwissenschaften gerückt, eine Bewegung, die einer Wiederentdeckung gleichkommt. Diese Arbeit ist in diesen Aufbruch einzuordnen, der im deutschen Sprachraum nur wenig Widerhall gefunden hat. Sie zeichnet sich durch einen interdisziplinären Zugang aus, der über die Ethnologie, die Historie und die spezifische Form bäuerlichen Wirtschaftens das Eigengewicht und die besondere Stellung der Bauern im sozialen Wandel, in der Entwicklung der sogenannten Dritten Welt herausstellt. Damit sind die Bauern, exemplarisch am Beispiel Peru, als tragende Mitgestalter der Geschichte wiederentdeckt.
Aus dem Inhalt: Lateinamerikanische Beiträge zum Verständnis traditionaler Gesellschaften: Marginalitätsansatz und Dependenzthese-Agrarsektor und Agrarreform: das Beispiel Peru - Comunidades Campesinas del Peru - Grundelemente einer bäuerlichen Wirtschaft und Gesellschaft.