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Namenkunde des Deutschen

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Gerhard Bauer

Dieser Band stellt Material bereit, das sowohl als Grundlage für onomastische Übungen im Grundstudium als auch zur Beschäf- tigung mit namenkundlichen Spezialproblemen im Hauptstudium verwandt werden kann. Der darstellende Text, der auf Fachjargon weitgehend verzichtet, kann selbst vom fachlich nicht vorgebildeten Leser als Einführung benutzt werden. Die wissenschaftliche Spezialliteratur ist ebenso wie die Diskussion von Einzelproble- men in einen umfangreichen Hinweis-Teil verwiesen. Knappe Literaturangaben am Ende jedes Kapitels verzeichnen, nach Schwierigkeitsgraden geordnet, die wesentliche Literatur zu jedem Themenkreis. Die Einzelkapitel behandeln die Geschichte des Nachdenkens über Namen, besprechen die Diskussion um eine Definition des Eigennamens sowie die Versuche einer Einteilung der vielschichtigen Klasse der Propria; die Methode des Umgangs mit Namen (Namensammlung, Namendeutung und Namenauswertung) wird ebenso ausführlich dargestellt wie Formenbildung und Be- deutungsstruktur von Namen. Weitere Hauptteile behandeln die diachronischen, diatopischen und diastrategischen Aspekte der deutschen Namengebung, wobei stets auch Einflüsse von aussen (romanische und slawische) berücksichtig werden. Besonders behandelt sind neben Personen- und Ortsnamen solche Namenkatego- rien, die in den gängigen Handbüchern fehlen (Warennamen, Büchertitel usw.).