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G.L.P. Sievers (1775-1830) und seine Schriften

Eine Geschichte der romantischen Musikästhetik

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Christoph E. Hänggi

G.L.P. Sievers (1775-1830) ist ein Zeitgenosse E.T.A. Hoffmanns und wie dieser durch Aufsätze, Romane und Sachbücher an der Formulierung der Theorie einer romantischen Musikästhetik beteiligt. Nach einer biographischen Vorstellung des Protagonisten widmet sich die Arbeit Aufsätzen aus dem Jahre 1807, in welchen die Musikgeschichte bis um 1800 mit Hilfe von idealistischen bzw. frühromantischen Modellen zu erklären gesucht wird. Weitere Teile der Arbeit beschäftigen sich mit der Ausbildung einer romantischen Musikästhetik in den ersten Jahrgängen der Leipziger Allgemeinen musikalischen Zeitung, mit weiteren Zeitgenossen E.T.A. Hoffmanns, mit einer musiklexikographischen Tätigkeit G.L.P. Sievers' für den Brockhaus-Verlag, mit seinen späteren Äusserungen als Korrespondent diverser Zeitschriften in Paris und Rom und mit seiner in den 1820er Jahren - und damit ausgesprochen früh - einsetzenden Romantik-Kritik.
Aus dem Inhalt: Charakteristik der italienischen und französischen Musik. Charakteristik der deutschen Musik. Die Musik der Griechen. Heilsgeschichte und Romantik. Ein System der Künste. Reine Instrumentalmusik. G.L.P. Sievers und E.T.A. Hoffmann. Die Reaktion Ernst Ludwig Gerbers. Wolfgang Amadeus Mozart und Gioacchino Rossini. Schröpfköpfe für Komponisten, Operndichter, Sänger und Publikum. Schriften- und Quellenverzeichnis.