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Die Wahrscheinlichkeit paradoxer Abstimmungsergebnisse

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Konstantin Beck

Abstimmungen als Mittel zur Entscheidungsfindung sind heute sehr verbreitet. Dass Abstimmungsergebnisse (aus logisch zwingenden Gründen) nicht in jedem Fall rational sein müssen, ist hingegen wenig bekannt. Die vorliegende Arbeit zeigt an Hand theoretischer Berechnungen und praktischer Fallbeispiele aus der schweizerischen Politik, dass irrationale, sogenannt paradoxe Entscheide durchaus wahrscheinlich sind. Zudem wird dargelegt, welche zusätzlichen Entscheidungsregeln nötig wären, damit eine rationale, nicht manipulierbare Entscheidungsfindung im Kollektiv gewährleistet ist.
Aus dem Inhalt: Die Paradox-Wahrscheinlichkeit in der Literatur - Eigene, weiterführende Berechnungen in einem verallgemeinerten Modell - Fallbeispiele aus National- und Ständerat - Die paradoxbehindernde Wirkung von Abstimmungsregeln.