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Die Dramaturgie George Bernard Shaws

und ihre Wurzeln in Musik, Philosophie und in seiner Auseinandersetzung mit dem englischen Theater der Jahrhundertwende

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Lutz Wiedmann

Shaws dramatische Theorie wird in dieser Arbeit auf vielfältige Weise seiner Praxis als Bühnenautor und Regisseur gegenübergestellt. Neben der Situation der Theaterkultur während Shaws frühen Londoner Jahren werden die damals gängigen Stücke in ihren grundlegenden Tendenzen dargestellt.
Ob Shaw die Hoffnungen auf ein neues englisches Drama, die er in seinen eigenen Theaterkritiken weckt, in seinem 'drama of ideas' auch einlöst, wird einer eingehenden und detaillierten Untersuchung unterzogen. Dabei werden auch Shaws Geschichtsauffassung, sein Realismus-Konzept und die Eigenart seiner Beschäftigung mit künstlerischen Vorbildern durchleuchtet. Shaws Entscheid, mit Parodien, Ironie und Inversion populärer Themen zu kommerziellem Erfolg zu gelangen, verknüpfte sein Werk eng mit den zu seiner Zeit beliebten Formen des Theaters.
Durch diese Analyse gelingt eine erfrischende Neubewertung von Shaws dramatischem Schaffen.
Aus dem Inhalt: Das englische Drama des 19. Jahrhunderts - Die Wurzeln des dramatischen Konzepts - Shaws Theater- und Musikkritik - Shaws Interesse an Ibsen, Mozart und Wagner - Shaws Dramaturgie.