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Sprache als Herrschaft

Semiotische Kritik des «Guten Menschen von Sezuan», der Theorie Brechts und der literarischen Wertung

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Roger Eugster

Wie wird Herrschaft durch in Sprache tradierte Präsenzen gefestigt? Wie bauen und formieren idealistische Diskurse ihre Herrschaftspraxen in Formen von Dispositiven aus und auf?
Die semiotische Analyse, basierend auf Greimas, Foucault, Barthes, Deleuze und Keller, konkretisiert die im Parabelstück «Der gute Mensch von Sezuan» und der Theorie Brechts angelegte Kritik von Herrschaftsstrategien und zeigt ihre in der literarischen Wertung noch immer vorherrschend ungebrochene Wirkung. Die didaktisierende Intention der Arbeit soll neben Literaturwissenschaftlern, Philosophen besonders auch Mittelschullehrer ansprechen, die ihren Schülerinnen und Schülern neue Wege des kritischen Textverständnisses aufzeigen wollen.
Aus dem Inhalt: u.a. Was ist Semiotik? - Die Bedeutungsproduktion als Semiosis - Das Dispositiv - Die Rolle Nietzsches - Die Notwendigkeit einer Metasprache - Die Pseudo-Natürlichkeit der Sprache; ihre mythische Bewegung - Die politische Ökonomie der Liebe: «Die Ware Liebe» (Szenenanalysen des «Guten Menschen von Sezuan») - Die kollektive Arbeit am Charakter.