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Vom 'Tauwetter' zur Perestroika

Russische Literatur zwischen den fünfziger und neunziger Jahren

Willi Beitz

Im Zeitraum zwischen dem 'Tauwetter' der Chruschtschow-Periode und den Perestroika-Jahren vollzogen sich in der russischen Literatur tiefe Wandlungen. Es war die Endzeit der Literatur unter totalitärer Repression und ihr Eintritt in neue Verhältnisse, in denen die äußeren Zwänge zu weichen begannen. Die vorliegende Publikation bietet in Überblicksdarstellungen und Autorenporträts einen literaturgeschichtlichen Abriß dieser Entwicklung. Es wurde berücksichtigt, daß 'russische Literatur' noch immer getrennt (nämlich zu einem bedeutenden Teil im Exil) existierte und letztlich aus der Bipolarität zwischen Anpassung und Widerstand ihre Prägung gewann.
Aus dem Inhalt: U.a. Pasternak - Achmatowa - Solshenizyn - Lyrik zwischen Aufbruch und Stagnation - Krieg als immerwährendes Thema - Russische 'Dorfprosa' - Die 'dritte Welle' der Emigration - Literatur während der Perestroika - Auswahlbibliographie.