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Das selektive Vertriebssystem

Seine Berührung mit dem KG, UWG, IPR und dem Europa-Recht

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Leonz Meyer

Weit über 30% des Konsumgütervertriebes wickeln sich über selektive Vertriebssysteme ab. Es handelt sich hierbei um eine Vertriebsform, bei welcher der Hersteller den Vertriebsweg über den Großhändler bis hin zum Endabnehmer maßgeblich kontrolliert. Wegen den regelmäßig damit verbundenen Absprachen zwischen Hersteller und Zwischenhändler berührt das selektive Vertriebssystem das Kartellrecht. Gelingt es einem Ausgeschlossenen, in den Besitz von Selektivware zu gelangen und diese zu vertreiben, kann ein solches Verhalten gegen das Lauterkeitsrecht verstoßen. Schließlich berührt selektiver Vertrieb oft das Internationale Privatrecht und das Europa-Recht, da er supranational organisiert wird. Die vorliegende Arbeit bespricht die aufgezeigten Rechtsprobleme systematisch.
Aus dem Inhalt: Beschreibung der im Rechtsalltag häufigsten selektiven Vertriebssysteme - die Grenzen ihrer kartellrechtlichen Zulässigkeit - ihr Schutz durch das Lauterkeitsrecht - Besprechung der anwendbaren Normen des Internationalen Privatrechts und des Europa-Rechts.