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Der schweizerische Episkopat und die Bedrohung der Demokratie 1919-1939

Die Stellungnahme der Bischöfe zum modernen Bundesstaat und ihre Auseinandersetzung mit Kommunismus, Sozialismus, Faschismus und Nationalsozialismus

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Patrick Bernold-Bissig

Die schweizerischen Bischöfe haben sich in der Zwischenkriegszeit intensiv mit dem Verhältnis der Kirche zum liberalen Bundesstaat befasst und in verschiedenartiger Form zu den antidemokratischen Strömungen des Kommunismus bzw. Faschismus im In- und Ausland Stellung bezogen. Diese Verlautbarungen werden inhaltlich analysiert und in ihrem konkreten kirchlich-konfessionellen und politischen Umfeld beurteilt. Damit soll exemplarisch die Einflussnahme der katholischen Hierarchie auf die Schweizer Politik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts beleuchtet werden.
Aus dem Inhalt: U.a. (Die Bischöfe zur militärischen Landesverteidigung) - Kulturkampfressentiments im Episkopat - Scharfe Frontstellung gegen die Sozialdemokratie und den «Kulturbolschewismus» bis Ende der dreissiger Jahre - Die politische Zurückhaltung im «Frontenfrühling» - (Bischöfe und Pressefreiheit) - Die Auseinandersetzung mit Rassismus und Antisemitismus.