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Märchenelemente und ihre Funktion in der «Crône» Heinrichs von dem Türlin

Ein Beitrag zur Unterscheidung zwischen 'klassischer' und 'nachklassischer' Artusepik

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Annegret Wagner-Harken

Den 'nachklassischen' Artusroman Diu Crône Heinrichs von dem Türlin kennzeichnet ein kaum überschaubares Arsenal an bizarr-wunderbaren Erzählelementen, die dem Werk den Charakter eines gewaltigen Märchenepos verleihen. Anhand der von Max Lüthi erstellten Phänomenologie des Märchens werden systematisch Erzählstil und -motive des Werkes untersucht und in ihrer Funktion für die Werkaussage interpretiert. Ein Vergleich mit den 'klassischen' Artusepen Hartmanns von Aue dient zur literarhistorischen Einordnung und Bewertung der Crône und ihres Autors, der als einer der ersten Fantasy-Dichter bezeichnet werden kann.
Aus dem Inhalt: U.a. 'Isolation und Allverbundenheit' in Erec, Iwein und Diu Crône - Beim Zauberer Gansguoter - Die Funktion der 'Wunderketten' und des Grals - Das Artusbild im 'klassischen' und 'nachklassischen' Artusroman.