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Europäisierung oder «Entschweizerung»?

Der Abstimmungskampf der Schweiz um den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum

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Petra Huth-Spiess

Der Entscheid über den Beitritt zum Europäischen Wirtschaftsraum erregte 1992 grosses Aufsehen: das Land war plötzlich in überzeugte EU-Anhänger, EWR-Anhänger und Isolationisten gespalten. Jetzt, im Jahr 1996, haben sich die Wogen keineswegs geglättet. Das Thema Europa erreicht konstante Höchstwerte in der öffentlichen Diskussion, und die bilateralen Verhandlungen mit der EU stecken in einer schwierigen Phase. Dieses Buch leuchtet den Hintergrund für die Entscheidung von 1992 aus und zeigt dem Leser die politischen Strukturen der Schweiz auf, die - obwohl innenpolitisch nach wie vor in hohem Masse funktionseffizient - aussenpolitisch die Entwicklung eines exekutiven Strategiekonzepts bis heute verunmöglicht haben.
Aus dem Inhalt: U.a. Die Vorgeschichte der schweizerischen Beziehungen zur Europäischen Gemeinschaft bis zum Jahr 1988 - Die Kehrtwende in der schweizerischen Aussenpolitik - Die innenpolitische Umsetzung des Entscheids im Abstimmungskampf - Die Ergebnisanalyse der Abstimmung vom 6.12.1992 - Die Schweiz zwischen Reduit und aussenpolitischer Neuorientierung.