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Haftung für Ökoschäden im Recht der USA

mit Hinweisen zur Weiterentwicklung des schweizerischen Umwelthaftpflichtrechts

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Ursula Vettori

Wir werden fast täglich mit dem Thema Ökoschäden konfrontiert. Auf Grund gelaufene Tanker ziehen Küstengebiete in Mitleidenschaft, Fische verenden in Bächen infolge giftiger Abwässer, Industriebetriebe hinterlassen mit Altlasten belastete Böden. Ursula Vettori stellt umfassend dar, wie die Haftung für Schäden ökologischer Art in den USA gehandhabt wird. Sie stellt den Zusammenhang zum übrigen US-amerikanischen Haftpflichtrecht her und beschreibt den historischen Hintergrund. Anhand konkreter Fälle zeigt sie die Entwicklung der Rechtsprechung vom Konzept des «public trust» bis zu den «natural resource damages». Sie befasst sich eingehend mit den gesetzlichen Grundlagen auf Bundesebene (CWA, CERCLA und OPA). Im Detail dargestellt werden der Schadenbegriff, der Haftungsumfang, wer Schadenersatz geltend machen kann und wer ihn bezahlen muss. Die ökonomischen und naturwissenschaftlichen Methoden zur Bemessung des Schadenersatzes werden ausführlich beschrieben und mit Beispielen illustriert. Ausgewertet werden auch Interviews mit Verwaltungsstellen. Damit erhalten Leserinnen und Leser einen unmittelbaren Einblick in die Praxis. Im zweiten Teil schlägt die Autorin die Brücke von den US-amerikanischen Verhältnissen zur Schweiz. Einem Analyseteil mit Abstecher ins europäische Umfeld folgen Vorschläge für eine Haftung für ökologische Schäden im schweizerischen Recht.
Aus dem Inhalt: Ein US-amerikanisches Bundesgesetz, das auch in Europa einen gewissen Bekanntheitsgrad erreicht hat, ist CERCLA. Die Autorin beleuchtet - neben anderen gesetzlichen Grundlagen - einen bis anhin kaum zur Kenntnis genommenen Aspekt: die Haftung für Ökoschäden.