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Internationales Alfred-Döblin-Kolloquium Leiden 1995

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Gabriele Sander

Der vorliegende Band versammelt die Vorträge, die auf dem X. Kolloquium der Internationalen Alfred-Döblin-Gesellschaft 1995 in Leiden gehalten wurden. Die Tagung verfolgte das Ziel, der Döblin-Forschung durch die Anwendung neuerer Theoriekonzeptionen wichtige Impulse für die Zukunft zu geben. Neben Grundsatzreferaten über Döblins Verhältnis zur Psychoanalyse und über die Möglichkeiten der Empirischen Literaturwissenschaft enthält der Band biographische und quellenkundliche Studien sowie Analysen von Einzelwerken, z.B. aus feministischer, semiotischer, intertextueller und systemtheoretischer Perspektive, ferner ein Verzeichnis der seit 1990 erschienenen Primär- und Sekundärliteratur zu Alfred Döblin.
Aus dem Inhalt: Zum Paradox in Döblins frühen Erzählungen - Zur Repräsentation der Frau in Döblins Wallenstein - Die Wirklichkeit der Zitate - Zur literarischen Verarbeitung gesellschaftlicher Wissensbestände - Alfred Döblin und die Photographie - Franz Biberkopf und das Wissen des Wissens - Geheimdienste, Alfred Döblin und das Exil in Südkalifornien - Die Totalisierung des epischen Zeichens - Hamlet und die lange Nacht der Intertextualität.