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Grenzen und Chancen des Vorgesetztenmodells im Betrieblichen Vorschlagswesen

Eine Fallstudie

Series:

Michèle Etienne

Das Betriebliche Vorschlagswesen (BVW) gibt allen Unternehmungsmitgliedern die Möglichkeit, sich aktiv und konstruktiv am Unternehmungsgeschehen zu beteiligen und somit einen Teil zur Zukunftssicherung des eigenen Arbeitsplatzes beizutragen. In den letzten Jahren wurde von bedeutenden Unternehmungen das «Vorgesetztenmodell» im BVW bevorzugt. Dieses hat eindeutige Vorteile im Bereich der effizienten Bearbeitung von Verbesserungsvorschlägen sowie in der Kommunikation zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitern. Ein ausschliessliches «Vorgesetztenmodell» (Verbesserungsvorschläge dürfen nur beim direkten Vorgesetzten eingereicht werden) unterstellt jedoch eine ideale Innovationskultur, von der in der Praxis nicht ausgegangen werden kann. Dieses Buch zeigt anhand einer Intensivfallstudie die Grenzen des ausschliesslichen «Vorgesetztenmodells» und liefert damit Argumente für ein gemischtes Modell, das verschiedene Vorschlagswege zulässt. Keine wettbewerbsfähige Unternehmung wird darauf verzichten, das Kreativitätspotential ihrer Belegschaft bestmöglich auszuschöpfen.
Aus dem Inhalt: Konzept des klassischen Vorschlagswesens und des «Vorgesetztenmodells» – Das «Vorgesetztenmodell» in der Praxis eines Chemie-Konzerns – Methodik und Ergebnisse der Fallstudie – Gefahren des ausschliesslichen «Vorgesetztenmodells» – Umfangreicher Anhang mit Erhebungsinstrumentarium.