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Der unzitierbare Text

Ein Gespräch initiiert von Peter V. Zima

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Alexander Schwarz

Wer sich in Universität und Schule mit Texten beschäftigt, muss sich irgendwann fragen: Sind meine Aussagen über einen Text zuverlässig und verbindlich? Lässt ein Text sich überhaupt in einem zweiten wiedergeben? Ja, kann nur schon eine Textstelle eine andere wieder aufnehmen? Markieren Wiederholungen im Text den richtigen Weg der Analyse, markieren sie den Weg ins Labyrinth oder gar ein Netz von schattigen Spazierwegen, denen jede Sehnsucht nach einem Ziel fremd ist?
Aus dem Inhalt: Peter V. Zima: Interpretation und Dekonstruktion: Iterativität und Iterabilität - Peter Utz: Spurensicherung bei literarischen Wiederholungstätern - Alexander Schwarz: Mundwerk und Handwerk bei Till Eulenspiegel - Otto Keller: Wiederholung als Äquivalenz und das Problem der Totalisierung - Wolfram Malte Fues: Identität als Differenz - Roger Eugster-Ulmer: Eine verdrängte Geschichte der strukturalen Semiotik: Das Oszillieren zwischen Iterativität und Iterabilität bei Greimas - William Stephen Davis: «What More do You Want?»: Iterability and Meaning in Lyric Texts - Peter V. Zima: Zu den Repliken - William Stephen Davis: Repetition, Readers, Irony - Alexander Schwarz: Ob Schwarz meint, was er sagt? - Roger Eugster-Ulmer: Die «kleine Menge Gift» in der strukturalen Semiotik Greimas' - Otto Keller: Literaturkritik als Diskursanalyse - Wolfram Malte Fues: Zur Replik von Peter V. Zima - Peter V. Zima: Iterativitätssuche unter dem Sternbild der Iterabilität oder: The Ghost's Limits.