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Regulierung auf europäischen Arzneimittelmärkten

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Angelika Mehnert

Die pharmazeutische Industrie steht seit einigen Jahren im Zentrum der wirtschafts- und gesundheitspolitischen Diskussion. Grosse Preisunterschiede zwischen den europäischen Ländern und eine überdurchschnittliche Profitabilität des Pharmageschäfts stärken die Vermutung mangelhafter Funktionsfähigkeit der Pharmamärkte und lassen vor allem in den Ländern mit überdurchschnittlichem Preisniveau Forderungen nach stärkeren Eingriffen in das Marktgeschehen laut werden. Die vorliegende Studie geht diesen Forderungen nach, untersucht den Arzneimittelmarkt auf Funktionseigenschaften und -störungen hin und analysiert Regulierungsziele, -massnahmen und -wirkungen. Dabei stellt sich heraus, dass viele Regulierungen allokationstheoretisch nur mangelhaft begründet sind und zu Ineffizienzen auf dem Arzneimittelmarkt beitragen. Mit Vorschlägen für sozialverträgliche und effizienzerhöhende (De-) Regulierungsmassnahmen schliesst die Untersuchung ab.
Aus dem Inhalt: Preisdiktat, Gewinnbeschränkung, Arzneimittelbudgets, Selbstbehalte: Arzneimittelregulierung und Regulierungsversagen in der EU - Gründe, Ansatzpunkte, Wirkungsweisen und Änderungsvorschläge.