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Weiterbildung und Schulentwicklung

Eine empirische Studie zur Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern

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Susanne Rüegg

Die Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung hat in den letzten Jahren eine wichtige Bedeutung bei der Umsetzung von bildungs-, erziehungs-, und schulpolitischen Zielen erhalten: Die Professionalität der Lehrpersonen soll erhöht und die Entwicklungs- und Veränderungsprozesse an Schulen sollen gefördert werden. Wie weit wird die Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung diesem Anspruch gerecht? Die vorliegende Studie geht dieser Frage nach im Kontext der Schulentwicklung des Kantons Bern. An zwei Schulen wird untersucht, welche Effekte durch gezielte schulinterne Weiterbildungsmassnahmen entstehen. Im Zentrum steht dabei die Zusammenarbeit, zu der die Lehrpersonen mit der Umsetzung des neuen Volksschulgesetzes verpflichtet sind. Mit Hilfe qualitativer und quantitativer Methoden werden schulinterne Weiterbildungsprozesse beschrieben und deren Einfluss auf die Zusammenarbeit von Lehrpersonen analysiert. Der Einblick in die Realitäten von Schulen und Kollegien führt zu Folgerungen, die für künftige Konzepte der Weiterbildung bedeutsam sind.
Aus dem Inhalt: Schulinterne Weiterbildung und Kollegienberatung als Entwicklungsstrategie – Planung, Durchführung, Beurteilung von schulinterner Weiterbildung – Wie verändert sich die Zusammenarbeit im Kollegium unter dem Einfluss von schulinterner Weiterbildung? – Wie gestalten Lehrpersonen die Zusammenarbeit an ihrer Schule? – Unterstützt Kollegienberatung den Prozess der Zusammenarbeit? – Welche Bedeutung hat das professionelle Berufsverständnis der Lehrpersonen für die Zusammenarbeit?