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Herrschaftsgefüge und Verfassungsdenken im Reich zur Zeit der Absetzung König Wenzels

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Wolfgang Adam

Der Verfasser beschreibt Verfassungsvorstellungen und -strukturen in einer Zeit des Übergangs am Ende des 14. Jahrhunderts, als eine oppositionelle Kurfürstengruppe am Rhein den ruhmlosen König Wenzel vom Thron stürzt. Die Überzeugung, das Reich besonders gut und richtig zu repräsentieren, beherrscht Kurfürsten und König in gleicher Weise. Strukturen spätmittelalterlicher Staatsauffassung und Herrschaft werden für die mittelrheinisch-fränkisch-schwäbische Region und das Reich beschrieben. «Recht» und «Gerechtigkeit» erweisen sich als oberste Leitgedanken, die Verbundenheit von Herr und Getreuem, von Haupt und Gliedern in «Haus», «Familie», «corpus» bestimmt die Herrschaftsbeziehungen.