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Die Politik des Bundes gegenüber projektierten Kolonisationsunternehmen in Argentinien und Brasilien

Ein Beitrag zur organisierten Auswanderung aus der Schweiz (1880-1939)

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Lukas M. Schneider

Die vorliegende Studie befasst sich mit einem Teilaspekt des helvetischen Wanderungsphänomens: der organisierten Auswanderung. Seit dem Erlass des ersten Bundesgesetzes über den Geschäftsbetrieb von Auswanderungsagenturen besass der Bundesrat die Kontrolle über die Vertretung von Kolonisationsunternehmen. Die Eingabe eines Gesuchs zur Anwerbung in der Schweiz erforderte eine behördliche Beurteilung, die im günstigsten Fall eine Bewilligung zur Folge hatte. Somit war die Haltung des Bundes gegenüber Siedlungsvorhaben keine neutrale mehr. Die Arbeit behandelt anhand der beiden wichtigsten lateinamerikanischen Einwanderungsstaaten (Argentinien und Brasilien) die auf Kolonisationsprojekten fussende Emigration aus der Schweiz und verhilft dadurch zu einem besseren Verständnis der eidgenössischen Auswanderungspolitik im untersuchten Zeitraum.
Aus dem Inhalt: Von wem stammten die an den Bundesrat gerichteten Kolonisationsprojekte? - Welche Haltung nahm die Behörde gegenüber diesen Siedlungsvorhaben ein? - Wie verlief der Entscheidungsprozess und welche Folgen zeitigte der Entschluss der Landesregierung?