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Ludwig Tiecks historische Romane

Untersuchungen zur Entwicklung seiner Erzählkunst

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Christine Harte

«Ludwig Tiecks historische Romane» ist Teil eines breit angelegten Forschungsprojekts über die Entwicklung der Erzählkunst im 19. Jahrhundert. Die Arbeit entstand am Deutschen Seminar der Universität Zürich und baut grundsätzlich auf den Erkenntnissen der Untersuchungen im Arbeitskreis über «Erzählkunst der Vormoderne» auf. Dieser befasst sich unter der Leitung von Prof. Dr. Rolf Tarot mit der Entwicklung der Erzählformen und mit der Textinterpretation anhand der erzähltheoretischen Analyse. In folgenden Romanen Ludwig Tiecks wird seine Erzähltechnik und deren Entwicklung beleuchtet: Pietro von Abano, Vittoria Accorombona, Das Fest zu Kenelworth, Dichterleben I, Dichterleben II, Der Hexen-Sabbath, Der 15. November, Der wiederkehrende griechische Kaiser, Die Glocke von Aragon. Jede Werkanalyse setzt sich aus einem Hinweis auf historische Fakten, einer Inhaltsangabe des Romans, eine Ermittlung der erzähltechnischen Mittel und einer Interpretation zusammen. Der Analyse vorangestellt sind eine Einführung der Person Ludwig Tieck und ein allgemeiner Abriss der erzähltheoretischen Entwicklung. Besondere Beachtung wird den Schlüsselthemen dieser historischen Romane geschenkt, die Rückschlüsse auf das Weltbild Ludwig Tiecks zulassen.
Aus dem Inhalt: Eine Auswahl historischer Romane Ludwig Tiecks wird auf die Entwicklung seiner Erzähltechnik hin untersucht. Die Analyse wird jeweils durch eine Interpretation ergänzt - unter besonderer Beachtung von Schlüsselthemen, die Rückschlüsse auf das Weltbild Ludwig Tiecks zulassen.