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Des Mitleids tiefe Liebesfähigkeit

Zum Werk der Marie von Ebner-Eschenbach

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Joseph P. Strelka

Marie von Ebner-Eschenbach, die einmal gesagt hat: «Als die erste Frau lesen und schreiben lernte, kam die Frauenfrage in die Welt», ist trotz der gegenwärtigen feministischen Welle nach wie vor eine zu Unrecht weitgehend unterschätzte Erzählerin. Die kritischen Beiträge dieses Bandes zum Werk der Ebner-Eschenbach suchen ihre grosse Bedeutung zu erhellen und zu belegen, indem sie die einzelnen Werke aus der Gegenwartsperspektive beleuchten. Dabei werden auch nichtfiktionale Werke einbezogen.
Aus dem Inhalt: Franz Schüppen: Bürgerlicher Realismus in Ebner-Eschenbachs «Bozena» (1876) - Gudrun Brokoph-Mauch: «Die Frauen haben nichts als die Liebe». Variationen zum Thema Liebe in den Erzählungen der Marie von Ebner-Eschenbach - Norbert Gabriel: «...dass die Frauen in Deutschland durchaus Kinder bleiben müssen...». Die Tagebücher der Marie von Ebner-Eschenbach - Antonín Mestan: Marie von Ebner-Eschenbach und die Tschechen - Herbert Zeman: Ethos und Wirklichkeitsdarstellung. Gedanken zur literaturgeschichtlichen Position Marie von Ebner-Eschenbachs - Werner Bauer: Falsche Analogie. Vermenschlichung und Säkularisation in den Tiergeschichten der Marie von Ebner-Eschenbach - Burkhard Bittrich: «Uneröffnet zu verbrennen». Ein spätes Meisterwerk der Ebner-Eschenbach - Nina Pawlowa: Der Konflikt als Grundstruktur in der Novellistik von Marie von Ebner-Eschenbach und Jeremias Gotthelf - Louis Roberts: Ebner-Eschenbachs «Unsühnbar» und Hawthornes «The Scarlet Letter» - Gerwin Marahrens: Über den Werte-Kosmos der Aphorismen von Marie von Ebner-Eschenbach - Alexander Stillmark: Ebner-Eschenbach und Turgenjew. Eine Begegnung im Prosagedicht - Klaus Weissenberger: «Meine Kinderjahre» - Marie von Ebner-Eschenbachs Autobiographie als literarisches Kunstwerk.