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Daten und Netze

Akzeptanz, Nutzung und kommunikatives Veränderungspotential der Informations- und Kommunikationstechnologien

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Daniel Hügli

1998 - Jahr der Telecom-Liberalisierung in Europa. Immer reichhaltiger präsentiert sich das Angebot an Informations- und Kommunikationstechnologien. Dabei stellen sich für die Industrie, ihre Privatkundschaft und die Wissenschaft umfangreiche Fragen: Welche Telekommunikationsgeräte und -dienste werden in Zeiten des «Mobiltelefonbooms» überhaupt erwünscht? Welches sind die offenen und heimlichen Nutzungswünsche beispielsweise der Internet-Anwender? Wie wird das Telekommunikationsverhalten durch neue Dienste verändert - etwa durch die automatische Anrufererkennung «Caller-ID»? Welche grösseren gesellschaftlichen Implikationen hat die Telecom-Entwicklung auf Bereiche wie Privatsphärenschutz oder Informationsüberlastung?
Diese und andere Fragen werden vom Autor anhand der Auswertung von insgesamt 1'129 Fragebogen erörtert, die in der Schweiz und in sechs weiteren europäischen Ländern verteilt wurden. Dem empirischen Teil vorangestellt ist ein umfassender Überblick zur Geschichte der Telekommunikation. Zugleich wird der Leser mit dem aktuellen Stand der geisteswissenschaftlichen Telekommunikationsforschung vertraut gemacht.
Der Autor: Daniel Hügli, geb. 1965 in Biel (BE), studierte von 1986 bis 1993 Germanistik und Anglistik an der Universität Basel und besuchte die Kurse des fächerübergreifenden Angebotes «Medienwissenschaften». Von 1994 bis 1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am europäischen Forschungsprojekt «COST 248: The Future European Telecommunications User». 1997 Promotion an der Universität Basel. Seit 1990 arbeitet Daniel Hügli als freier Mitarbeiter beim Ressort Information von Schweizer Radio DRS in Basel und unterrichtet als Vikar an verschiedenen Schulen in der Region Basel.