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Die schweizerische Wissenschaft und der Osten Europas

Zur Geschichte der Slavistik und Osteuropakunde

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Roland Aegerter

Die vorliegende wissenschaftsgeschichtliche Studie stellt die Entwicklung der schweizerischen Slavistik und Osteuropakunde von den Anfängen bis zur Gegenwart dar. Wie wurden an den einzelnen Universitäten osteuropakundliche Disziplinen institutionalisiert? Wieso wurde die Beschäftigung mit dem östlichen Europa lange Zeit vernachlässigt? Die Untersuchung geht den Motiven nach, die einzelne Gelehrte - oft gegen Vorurteile kämpfend, oft selber ideologische Scheuklappen tragend - zu einer intensiven Beschäftigung mit Osteuropa führten. Das vorliegende Buch zeigt, wie in den letzten Jahrzehnten die Osteuropaforschung in der Schweiz zwar nicht optimal, aber gut ausgebaut wurde. Vor dem Hintergrund des Umbruchs in Osteuropa und den Veränderungen in der schweizerischen Hochschullandschaft kommt einer historischen Aufarbeitung der bisherigen Entwicklung besondere Bedeutung zu.
Aus dem Inhalt: Der Begriff «Osteuropa» - Voraussetzungen der Slavistik in der Schweiz - Die Entwicklungen an den einzelnen Hochschulen.