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Der Fall C.F. Meyer

Ausserliterarische Faktoren bei der Rezeption und Bewertung eines Autors

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Gudrun Isaak

Die Rezeptions- und Wirkungsgeschichte C.F. Meyers wirft ein zweifel- haftes Licht auf die Theorie, dass sich in der Kunst das Gute und Hochwertige auf dem Wege einer natürlichen Selektion durchsetze. Meyer hat seine Stellung in der Walhalla der Klassiker in erster Linie nicht der literarischen Qualität, sondern der ideologischen Ausstrah- lungs- und Wirkungskraft seiner Prosatexte zu verdanken. Andere Fak- toren, wie z.B. die Steuerung der Leser- und Autorerwartung, oder Mythenbildung haben ebenfalls zu dem Erfolg des Dichters beigetragen.
Aus dem Inhalt: Standortbestimmung des Autors - Widersprüche im Selbstverständnis und bei der Rezension - Erste Rezensionen und Mei- nungen - Die Rezeption des Werkes: 1885 - 1975.