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Intuition in der Medizin

Grundfragen zur Erkenntnisgewinnung

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Brigitte Ausfeld-Hafter

Das Fundament der Medizin besteht aus dem dualistischen Konzept des kausal-analytischen Zugangs einerseits und dem intuitiv-synthetischen Verständnis andererseits. Analytisches Denken führt zu objektiven, rational einsehbaren Erkenntnissen. Intuitiv-synthetisches Denken hingegen öffnet den Blick auf die Ganzheit einer Situation. Somit kann die Intuition die objektiven, wissenschaftlich vermittelbaren Erkenntnisse ergänzen.
Im vorliegenden Band nehmen Fachleute Stellung. Die in diesem Buch zusammengefassten Beiträge beruhen auf einer interdisziplinären Vorlesungsreihe des Wintersemesters 97/98 an der Universität Bern.
Aus dem Inhalt: Eduard Marbach: Zur Unterscheidung des intuitiven vom diskursiven Erkennen - Monika Maritz Mosimann/Paul Winzenried: Ist Intuition lernbar? Intuition in der hausärztlichen Praxis - Johannes Gasser: Die Intuition des Körpers. Der Körper versteht, was der Verstand nicht versteht - Emma Amgarten: Die Seele berühren. Erfahrungen aus der Seelsorge - Herbert Heise: Intuition und Psychiatrie: Auf welche Weise kann ich die andere Person und ihre Nöte begreifen? - Peter Heusser: Intuition: Die innere Basis von Wissenschaft und Ethik. Anthroposophische und konventionelle Medizin - Wolfgang Rissmann: Der Intuitionsbegriff in der anthroposophisch erweiterten Medizin - Hinweise auf die Praxis - Christian Brunold: Intuition in der naturwissenschaftlichen Forschung - Rosemarie Mathys: Intuition in der Pflege: Erklärung des Phänomens aus pflegewissenschaftlicher Sicht und Hinweise zur Förderung der intuitiven Kompetenz in der Praxis - Brigitte Ausfeld-Hafter: Die zusammenfügende Folgerichtigkeit im intuitiven Denken der Traditionellen Chinesischen Medizin - Frank Nager: Intuition: Brücke von der Heiltechnik zur Heilkunst - Paolo Bavastro: Die Fähigkeit der Intuition in der Intensivmedizin - André Thurneysen: Wieviel Intuition braucht die Homöopathie? - Andreas Beck: In der Neuraltherapie führt die Intuition des Patienten den Arzt oft auf die Spur.