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«Hochdeutsch - das kann ich auch»

Der Erwerb des Hochdeutschen in der deutschen Schweiz: Eine Einzelfallstudie zur frühen mündlichen Sprachproduktion

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Hansjakob Schneider

«Hochdeutsch - das kann ich auch», lautete der erste Satz, den Sandro, das untersuchte Kind dieser Einzelfallstudie, mit sechseinhalb Jahren dem verdutzten Spracherwerbsforscher zu Protokoll gab. Über drei Jahre verfolgte der Autor die Entwicklung der mündlichen hochdeutschen Sprachproduktion dieses Jungen vom zweiten Kindergartenjahr an bis in die zweite Primarklasse.
Beim Erwerb des Hochdeutschen in der deutschen Schweiz handelt es sich um einen Sonderfall des Zweitspracherwerbs, denn die beiden Sprachvarianten sind einander sehr ähnlich. Wie geht nun ein Kind im ungesteuerten Spracherwerb mit der Situation der weitgehenden Ähnlichkeit bei leichter und oft unsystematischer Unterschiedlichkeit der beiden Systeme um?
In der vorliegenden Arbeit werden Sandros Erwerbsstrategien detailliert untersucht und die verschiedenen Phasen des Hochdeutscherwerbs genau beleuchtet.
Aus dem Inhalt: Wie erwerben Kinder in der deutschen Schweiz das Hochdeutsche? - Ist Hochdeutsch eine Fremdsprache für sie? - An welchen Unterschieden orientieren sie sich vor allem? - Was sind die Besonderheiten dieses «untypischen» Fremdspracherwerbs?