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«Die Zeit ist kein Sumpf; sie ist Strom» - Heinrich Zschokke als Zeitschriftenmacher in der Schweiz

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Werner Ort

Heinrich Zschokke (1771-1848), der aus Magdeburg stammende Volksschriftsteller und Politiker, gab in der Schweiz von der Helvetik bis zur Regeneration mehrere Zeitschriften für ein gebildetes Publikum heraus. Seine Beiträge und die Mitarbeit bekannter Persönlichkeiten gaben den Publikationen ein internationales Gepräge. Ihre liberale Tendenz stiess auf enthusiastische Aufnahme, aber auch auf vehemente Ablehnung der restaurativen Kräfte.
Die detaillierte Analyse von Inhalt und Rezeption dieser Zeitschriften macht deutlich, dass Zschokke als einer der wichtigsten liberalen deutschsprachigen Publizisten betrachtet werden kann. Spezifika werden herausgearbeitet und mit anderen Publizisten und Zeitschriften jener Zeit in Bezug gebracht. Bisher unveröffentlichtes umfangreiches Archivmaterial erlaubt Einblicke in Zschokkes Verhältnis zu Verlegern und Mitarbeitern. Auch die Auswirkung von Zensur und Verboten wird in dieser Studie gründlich untersucht.
Aus dem Inhalt: In dieser publizistik-historischen und geistesgeschichtlich orientierten Arbeit werden politische Zeitschriften vorgestellt, die Heinrich Zschokke für eine gebildete Leserschaft herausgegeben hat, ausführlich die «Isis» (1805-1807), die «Miszellen für die neueste Weltkunde» (1807-1813) und die «Überlieferungen zur Geschichte unserer Zeit» (1817-1823).