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Radikal-konstruktivistische Pädagogik als problematische Konstruktion

Eine Studie zum Radikalen Konstruktivismus und seiner Anwendung in der Pädagogik

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Clemens Diesbergen

Eine Art Zauberwort macht in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen von sich reden: «Konstruktivismus». Dabei stellt der Radikale Konstruktivismus wohl die konturierteste und prominenteste unter den verschiedenen Konstruktivismusvarianten dar. Auch in der Pädagogik scheint diese neue Grundlagentheorie willkommene Lösungsansätze für altbekannte Probleme anbieten zu können. Aufgrund eines alternativen Lehr-Lern-Verständnisses wird für Schülerzentrierung und -aktivierung sowie für die Relativierung von Machbarkeitsdenken und Absolutheitsansprüchen plädiert. Methodisch wird entsprechend gefordert anzuregen, statt einzutrichtern. Konkretisiert und umgesetzt werden diese Forderungen in erster Linie in der Fachdidaktik. Bei näherer Betrachtung verblasst der Zauber des Konstruktivismus allerdings bald. Diese Studie setzt sich kritisch mit dem Phänomen des Radikalen Konstruktivismus und seiner Bedeutung für die Pädagogik auseinander.
Aus dem Inhalt: Grundzüge und Wurzeln des Radikalen Konstruktivismus - Radikaler Konstruktivismus und Pädagogik - Anwendung in der Fachdidaktik - Schwächen der Erkenntnistheorie und ihrer Anwendung auf pädagogische Problembereiche.