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Entwicklung einer integrierten PPS-Architektur für die Prozessindustrie

Unter besonderer Berücksichtigung der Verbund- und Kuppelproduktion

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Helmut Imboden

Produktionsplanung und -steuerung führen in der Prozessindustrie zu Problemen, weil die Besonderheiten der Branche in herkömmlichen PPS-Architekturen nicht in genügendem Masse berücksichtigt werden. In der vorliegenden Arbeit wird neben der Problemanalyse und dem Vergleich von Standard-PPS-Systemen die Entwicklung einer alternativen PPS-Architektur vorgestellt, welche bisherige Mängel behebt und sich dabei an Prinzipien der Wirtschaftsinformatik orientiert. Neben der Verwaltung von Planungsszenarien durch ein Data Warehouse wird die Verwaltung von Planungsmethoden durch ein Method Warehouse vorgeschlagen. Die Schnittstelle zwischen Data und Method Warehouse wird über das logistische Unternehmensmodell gebildet, welches gleichzeitig die Planungsschnittstelle zum Benutzer darstellt. Abschliessend wird die erzeugte PPS-Architektur durch einen Prototyp auf ihre Funktionsfähigkeit untersucht.
Aus dem Inhalt: Übernehmen moderne Systeme der Produktionsplanung und -steuerung tatsächlich Planungsaufgaben? - Wie sind Verbund- und Kuppelproduktion in PPS-Systemen sinnvoll abbildbar und planbar und ist hierbei eine problemorientierte Methodenwahl realisierbar?