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Grundpositionen der Literaturgeschichtsschreibung im Vormärz

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Karl-Heinz Götze

Die Arbeit fragt nach dem Charakter der literaturgeschichtlichen Gattung in ihrer vormärzlichen Blütezeit, als sich die Neuere deutsche Literaturwissenschaft in Form der Literaturgeschichte an den Universitäten etablierte. Sie untersucht, warum die Literaturgeschichten hier wie nie zuvor und niemals später das Interesse einer breiten Oeffentlichkeit, herausragender Schriftsteller und aller politischen Gruppen findet und analysiert zugleich den Erkenntnisertrag, den diese Stellung nach sich zieht. Das Verhältnis von Öffentlichkeit und Erkenntnis steht im Mittelpunkt dieser ersten systematischen Epochenstudie zur Wissenschaftsgeschichte der Germanistik.
Aus dem Inhalt: Nach einem Ueberblick über gattungs- und periodentheoretische Fragen werden exemplarisch die Literaturgeschichten von Menzel, Vilmar, Gervinus, Zimmermann und Heine unter methodischen, geschichtsphilosophischen, poetologischen, rezeptionsästhetischen u.a. Fragestellungen untersucht.