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Die Goldschmiede der Tang- und Song-Zeit

Archäologische, sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Materialien zur Goldschmiedekunst Chinas vor 1279

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François Louis

Jahr für Jahr fördern Chinas Archäologen erstaunliche, teils spektakuläre Schätze aus Gold und Silber zutage. Damit erschliesst sich immer deutlicher, welch zentrale Stellung die Goldschmiedekunst innerhalb des mittelalterlichen chinesischen Kunsthandwerks einnahm. Essentiell für ein genaueres Studium dieses noch wenig erforschten Handwerkszweiges sind Informationen zum gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umfeld, in dem die Goldschmiedearbeiten produziert wurden. Diese Studie beschäftigt sich daher mit der Organisation der mittelalterlichen Goldschmiedewerkstätten, mit kaiserlichen, religiösen und privaten Aufträgen, mit der Identität und gesellschaftlichen Position der Goldschmiede, mit der Identifikation von Produktionszentren, mit Transport und Handel sowie mit der Geschichte einzelner Objekte. Zudem widmet sie sich ausführlich den materiellen Ressourcen, deren Gewinnung und monetärer Verwendung. Zum Verständnis der frühen Entwicklungen reicht der untersuchte Zeitraum zurück bis zu den Anfängen des Goldschmiedeberufes unter der Östlichen Zhou-Dynastie (770-221 v. Chr.).