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Die Entwicklung der schriftlichen Erzählfähigkeit vom 4. bis 6. Primarschuljahr

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Franziska Bitter Bättig

Diese linguistische Untersuchung zur Entwicklung der schriftlichen Erzählfähigkeit von zehn- bis zwölfjährigen Primarschülern umfasst sowohl Aspekte der Satzgestaltung wie auch Aspekte der Textstrukturierung. Wie verändert sich die Wortvarianz mit zunehmendem Alter der Schreiber? Mit welchen Mitteln werden Protagonisten in den Text eingeführt und wie wird die personale Referenzfortsetzung gewährleistet? Wie gross ist der Anteil direkter Rede in den Texten und welche Sequenzen werden vorzugsweise in direkter Rede abgefasst? Als besonders aufschlussreich für die Beantwortung von Fragen zur Schreibberatung sind die Ergebnisse zur globalen Textplanung zu werten. Auf ein lineares Aneinanderreihen von Ereignissen folgen bestimmte Strategien zur Kontrastierung von erwartbarem und unerwartetem Geschehen sowie zur Involvierung von Rezipienten. Im vorliegenden Buch wird gezeigt, welche sprachlichen Mittel diese Strategien kennzeichnen und in welchem Mass die Schreiberinnen und Schreiber die Mittel einsetzen. Als Longitudinalstudie konzipiert, versteht sich diese Untersuchung als Beitrag zur Erzählerwerbsforschung und zum Schriftspracherwerb.
Aus dem Inhalt: In welchen Bereichen werden die Fähigkeiten der zehn- bis zwölfjährigen Schülerinnen und Schüler zur lokalen Satzplanung und zur globalen Textplanung noch bedeutend entwickelt? Wie können diese Entwicklungsschritte im Unterricht optimal unterstützt werden?