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Der aufgeklärte Mensch

Freuds philosophische, psychoanalytische und pädagogische Begründung der Subjektivität

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Rainer Kleffmann

Das Verhältnis von Psychoanalyse und Pädagogik lässt sich über seine erziehungspraktische Bedeutung hinaus kategorial bestimmen. Pädagogik wird dabei als Bildungs- und Erziehungstheorie verstanden, in der zugleich nach der Legitimation und dem erzieherischen Handeln gefragt ist; dem psychoanalytischen Selbstverständnis können philosophische Implikationen und eine Ausrichtung auf die Autonomie des bewussten Ich nachgewiesen werden. Die Psychoanalyse bringt ausserdem den subjektiven Faktor in einer Weise in die Diskussion, wie er bisher in der Pädagogik nicht vertreten ist.