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Farbigkeit in bayerischen Kirchenräumen des 18. Jahrhunderts

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Ursula Spindler-Niros

Als ein Höhepunkt der sakralen Architektur zwischen Gegenreformation und Aufklärung ist die bayerische Rokokokirche heute weitgehend erforscht, ohne dass jedoch eines ihrer hervorstechendsten Merkmale - die alle künstlerischen Gattungen erfassende Farbigkeit - auch nur annähernd untersucht wäre. Ausgehend vom objektiven Farbbestand in seitens der Denkmalpflege gesicherten Räumen bemüht sich die Verfasserin um die Darstellung aller Aufgaben und Erscheinungsweisen der Farben im Raum, wobei sie die stilistische Entwicklung im Ganzen ebenso im Auge hat wie individuelle künstlerische Eigenheiten, - mit dem Ziel, die Zusammenhänge zwischen anschaulichem Bild und in ihm zum Sinnenerlebnis werdendem Bedeutungsgehalt aufzuzeigen.
Aus dem Inhalt: In einer Fülle von Einzelanalysen, beginnend im 17. Jahrhundert bis hin zum Klassizismus, wird der Beitrag der Farbigkeit zur Lichtgestaltlichkeit der Räume, zur Bildwirkung und zur ikonologischen Struktur untersucht.