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Life Writing

Literarische Identitätskonstruktion in schwarzaustralischen Autobiographien und Lebensgeschichten

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Heinz Schürmann-Zeggel

Der anhaltend hohe Anteil von Autobiographien und Lebensgeschichten in der schwarzaustralischen Literatur zeugt von energischen Versuchen der indigenen Australier, die europäisch erfaßte Geschichte des Landes neu zu beschreiben. Von den frühen Missionaren über die massenhafte Entfernung von Kindern aus ihren Familien bis zu den Kampagnen gegen Todesfälle in Haft reicht die Spanne der erzählten Lebenserfahrungen. Diese Studie erfasst und beschreibt rund 50 englischsprachige autobiographische Texte der schwarzaustralischen Literatur bis 1992 und untersucht eine repräsentative Auswahl anhand der Identitätsproblematik. Sie setzt sich außerdem kritisch mit den Problemen der europäisch dominierten Wahrnehmung fremder Völker auseinander, die bisherige Studien ihrer Literatur geprägt haben.