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Die öffentliche Nachfrage nach Bauleistungen des Bauhauptgewerbes und ihre Wirkung auf das Baupreisniveau der Bundesrepublik Deutschland

Dargestellt am Beispiel des Landes Baden-Württemberg und seiner Gemeinden von 1968-1976 - Eine theoretisch empirische Analyse

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Angelika Busarello

Die öffentliche Nachfrage nach Bauleistungen stellt ein wesentliches wirtschaftspolitisches Instrument zur Nachfragelenkung dar. Diese Baunachfrage betrifft die öffentlichen Sachausgaben und ist gleichzeitig der öffentlichen Aufgabenerfüllung zuzurechnen (materielle Infrastruktur, Daseinsvorsorge). Durch Gesetze und verwaltungstechni- sche Bestimmungen ist die öffentliche Baunachfrage Bestandteil der bestehenden Verwaltungsstruktur sowie sachlicher und politischer Prioritäten, welche insgesamt zu einem festgefügten Verhaltenssystem der öffentlichen Baunachfrage führen. Diese weicht von demjenigen der privaten Nachfrage völlig ab. Die öffentliche Baunachfrage erweist sich als preisunelastisch. - Um einer willkürlichen Preispolitik der Angebotsseite zu entgehen, wendet die öffentliche Hand die öffentliche Baupreisverordnung in ihrem marktmässigen Nachfrageverhalten an. Damit wird der öffentliche Baupreis für beide Marktparteien nicht mehr primärer Aktions- und Entscheidungsparameter.
Aus dem Inhalt: Das System der öffentlichen Baunachfrage - die Zweiteilung des öffentlichen Baunachfrageverhaltens (Zweistufentheorie) in öffentlich-rechtliches und privatrechtliches Handeln - Wirkungen der Gesetze auf das öffentliche Bauausgabevolumen - Besonderheiten der Bauproduktion und des öffentlichen Baunachfrageprozesses - Die VOB und die PÖBV - Die Aktionsparameter der öffentlichen Hand - Die Aktionsparameter des Bauhauptgewerbes und - Ihre Wirkung auf das Baupreisniveau.