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Carl Spitteler (1845-1924) und die Anfänge der modernen Erzählkunst in der Schweiz

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Roger Scharpf

Die Arbeit untersucht im ersten Teil die Richtigkeit der literarischen Bewertung Carl Spittelers, bei der insgesamt immer noch der Epiker im Vordergrund steht. Das umfangreiche Prosawerk des Autors wird erstmals einer eingehenden Analyse unterzogen und mit massgeblichen zeitgenössischen Erzählungen von Keller, Meyer und anderen verglichen. Im zweiten Teil geht es um das grundsätzliche Verhältnis der Schweizer Literatur des frühen 20. Jahrhunderts zur Moderne: In welchem Ausmass wurde der Anschluss an die Entwicklungen der deutschsprachigen Nachbarländer vollzogen, und inwiefern entspricht diesbezüglich der aktuelle Forschungsstand den tatsächlichen Gegebenheiten? Basis der Arbeit bildet auch hier eine breit angelegte Untersuchung von Primärtexten.
Aus dem Inhalt: Forschungsbericht: Bewältigung von Altlasten - Erzähltechnische Analyse u.a. von: «Imago», «Conrad der Leutnant», «Die Mädchenfeinde.» - Warum ist Spitteler kein ganz grosser Erzähler? - Die Schweizer Literatur und die Crux der Moderne - Statistische Untersuchung zu erzähltechnischen Parametern in den Texten von Lesezeitschriften des frühen 20. Jh. («Die Schweiz», «Der kleine Bund» u.a.).